Friedenskerzen

Kerzenlicht erzeugt nicht nur ein angenehmes, warmes Licht, es erfüllt auch viele Menschen mit einem inneren Frieden, den kein elektrisches Licht erzeugen kann. Die Friedenskerzen werden genau aus diesem Grund entzündet und sie stehen neben dem persönlichen Frieden auch für den Weltfrieden. Nicht nur zu besonderen Anlässen erhellen die kleinen Flammen Kirchen und private Wohnungen, denn Frieden wünschen die Menschen sich schon seit Urzeiten.

Friede ist der älteste Wunsch der Menschheit

Frieden wünschen die Menschen sich schon seit Jahrtausenden, denn Kriege zerreißen nicht nur Familien, sie bringen ganzen Ländern unglückliche Zeiten, die von Entbehrungen und Notlagen durchzogen sind. Häufig sind die Folgen eines Krieges, der längst beendet ist, noch lange Zeit zu sehen und zu spüren und noch etliche nachfolgende Generationen leiden darunter sehr. Immer wieder zerstören Kriege das Leben in ganzen Landstrichen und die Menschen in vielen Teilen der Erde leben in ständiger Angst vor dem nächsten Krieg, der ihnen die Söhne und auch die Lebensgrundlage nehmen könnte. Daher brennen in vielen Gemeinden Friedenskerzen das ganze Jahr hindurch und werden nicht nur zu besonderen Gedenktagen entzündet. Die größte Friedenskerze der Welt steht in Oregon. Sie ist mehr als 15 Meter hoch und wurde im Jahr 1971 aufgestellt. Jedes Jahr zu Weihnachten wird sie mit einem roten Anstrich versehen und mit Lichterketten geschmückt. Die zweite Kerze auf jedem Adventskranz steht ebenfalls für den Frieden, denn Jesus wird auch als Friedensbote für die gesamte Menschheit gesehen.

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Lebenskerzen

Die Lebenskerze wir noch nicht so lange genutzt und im europäischen Raum erst seit dem 19.Jahrhundert verschenkt und entzündet, da die Kirche das Feiern von Geburtstagen lange als heidnischen Brauch sah und daher ablehnte. Heute haben viele Menschen ihre eigene Lebenskerze, die mit bunten Symbolen versehen ist und an besonderen Tagen entzündet wird.

Die Bedeutung der Jahreszahlen auf der Lebenskerze

Lebenskerzen werden auch als Lebenslicht bezeichnet und für viele Familien ist die Lebenskerze ein fester Bestandteil jeder Geburtstagsfeier. Sie wird zur Geburt geschenkt und meist zieren Jahreszahlen diese Kerze. Sie wird an jedem Geburtstag angezündet und brennt dann bis zur nächsten Jahreszahl herunter und wird wieder gelöscht. Dieser Vorgang wiederholt sich an jedem Geburtstag, bis das Kind die Volljährigkeit und damit den 18. Geburtstag erreicht hat. Die Kirche kennt auch Lebenskerzen, wobei diese zur Taufe überreicht und an der Flamme der Osterkerze das erste Mal entzündet werden.

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Opferkerzen

Opferkerzen sind sichtbare Zeichen für ein Gebet, das häufig mit einem besonderen Anliegen verbunden ist. Meist werden Opferkerzen in der Kirche außerhalb einer religiösen Feier aufgestellt und entzündet. Vor einem Heiligenbild oder einer Statue können die Menschen eine Opferkerze nehmen und gegen eine kleine Gebühr entzünden. Ihre Bitte nach Unterstützung soll so unterstrichen und sichtbar gemacht werden. Die brennende Kerze gibt dabei dem Gebet auch über seine Dauer hinaus Bestand und soll bei Gott um Beistand bitten. Aber nicht nur in der Kirche finden Opferkerzen Verwendung, denn auch in anderen Kulturen und bei Menschen, die sich dem Christentum nicht so eng verbunden fühlen, spielen Opferkerzen in schwierigen Zeiten eine wichtige Rolle.

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Osterkerzen

Die Osterkerzen sind die größten Kerzen, die in der kirchlichen Liturgie Verwendung finden und man sieht sie das ganze Jahr über in der Nähe des Altars stehen. Entzündet werden sie allerdings nur in der Osterzeit und zu besonderen Anlässen. Nur von Karsamstag bis Pfingsten finden sie laufend Verwendung, wobei sie früher in dieser Zeit ununterbrochen brannten und heute nach jeder Feier wieder gelöscht werden.

Mit der Auferstehung beginnt die Zeit des Lichts

Am Karfreitag werden in den Kirchen die Kerzen gelöscht um damit Jesus Tod zu symbolisieren. Erst in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag werden das Osterfeuer und auch die Osterkerze entzündet, denn mit der Auferstehung von Jesus Christus beginnt die Zeit des Lichts. Die Kerze wird am gesegneten Osterfeuer entzündet und dann wird das Licht feierlich in die Kirche getragen. Dort wird sie in den Osterleuchter gestellt und die Gläubigen dürfen ihre Kerzen an der Osterkerze entzünden. Sie bekunden damit, dass Jesus der Ursprung des Lebens ist und früher brannte die Osterkerze dann fünfzig Tage lang am Stück, doch das wird heute nicht mehr praktiziert. Inzwischen wird die Osterkerze nur mehr zu den religiösen Feiern und Messen bis Pfingsten regelmäßig entzündet. Danach brennt sie vor allem bei Taufen, damit an ihr die Taufkerze angezündet werden kann und eine neue Osterkerze wird dann erst in der nächsten Osternacht geweiht und entzündet. Mehr Informationen zu den Osterkerzen und ihrer Herstellung und Verwendung finden Sie auf www.osterkerzen.de.

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Votivkerzen

Der Begriff Votiv stammt aus dem Lateinischen, wo er vom Wort votum, also Gelübde oder Schwur, abgeleitet wird. Votivkerzen sind geweihte Kerzen, die meist als Opfergabe oder als Zeichen des Danks entzündet werden. Schon vor vielen Jahrhunderten wendeten sich die Menschen an übernatürliche Kräfte um von ihnen Beistand zu erhalten und dazu brachte man ihnen Opfergaben dar. Zuerst wurden Lebensmittel oder andere Gaben mitgebracht, doch dann ging man dazu über Kerzen zu entzünden, die als Opfergabe oder stumme Fürbitte eingesetzt wurden, damit eine Notlage abgewendet werden oder ein Wunsch in Erfüllung gehen konnte. Heute stellen die Menschen Votivkerzen als Dank auf für eine erfüllte Bitte auf oder nutzen sie als Wallfahrtskerze.

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Virtuelle Geburtstagskerzen

Geburtstage verbinden die meisten Menschen mit Geschenken, einer Feier und natürlich mit der dazugehörigen Torte, die mit Geburtstagskerzen geschmückt ist. Traditionell muss das Geburtstagskind dann die Kerzen ausblasen und darf sich dabei etwas wünschen. Gehen alle Kerzen beim ersten Versuch aus, wird der geheime Wunsch in Erfüllung gehen und alle Gäste sind begeistert. An die Geschichte der Geburtstagskerze denken dabei wenige, doch schon die alten Griechen feierten ihre Geburtstagskinder mit Honigkuchen, der mit einer Kerze verziert war und auch die Geburtstage der Pharaonen waren besondere Tage für das ganze Volk. In Europa wurde das Feiern der Geburtstage mit dem aufkommenden Christentum zwar kurzzeitig verdrängt, weil es als heidnischer Brauch galt, doch die Menschen ließen sich nicht lange von dieser schönen Tradition abhalten.

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Trauerkerzen anzünden

Die Trauerkerzen gehört schon seit Jahrtausenden zur Trauerarbeit von Menschen auf der ganzen Welt. In vielen Kulturen symbolisiert das Kerzenlicht das ewige Leben, die Seele des Verstorbenen oder die Wiederauferstehung. Im Mittelalter zündete man Kerzen auf den Gräbern an, damit die Toten nicht aus Versehen wieder in die Welt der Lebenden gelangen konnten und am Ende der dunklen Wintermonate wurde bei den Germanen eine Kerze entzündet, um der Sonne damit den Weg auszuleuchten. Die Kerze an sich ist also ein Symbol der Hoffnung und überall auf der Welt werden noch heute Kerzen zum Gedenken an die Verstorbenen entzündet.

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Gedenkkerzen

Gedenkkerzen haben fast überall auf der Welt eine lange Tradition, denn in vielen Kulturen bedient man sich bereits seit Jahrhunderten der großen Symbolkraft von Kerzen. Nicht nur im Christentum symbolisiert die Kerze die Seele, die auch im dunklen Reich des Todes leuchtet und bei den Katholiken spielt die Kerze auch bei der Wiederauferstehung eine wichtige Rolle. Sie ist stille Fürbitte, Hoffnungsschimmer und Kraftquelle gleichermaßen und tröstet viele Menschen, die um einen Familienangehörigen oder Freund trauern. Noch heute werden an Allerheiligen die Grablichter entzündet um den Verstorbenen zu gedenken und auch mitten im Jahr besuchen viele Hinterbliebene ihre Angehörigen auf dem Friedhof und zünden für sie eine Kerze an. Damit halten sie die Erinnerung in ihren Herzen lebendig und gleichzeitig nutzen sie das Ritual zum Gedankenaustausch mit dem geliebten Menschen. Gedenkkerzen werden auch Zuhause neben dem Bild eines Verstorbenen entzündet und das warme Licht tröstet viele Hinterbliebene in den ersten Tagen der Trauer sehr. Oft entwickeln sich ganz individuelle Rituale, die dabei helfen, die Trauer zu bewältigen und nicht selten wird die Gedenkkerze zu einem festen Begleiter, der die Erinnerung an den geliebten Menschen auch Jahre später noch wachhält.

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Virtuelle Kerzen anzünden

Seit Jahrtausenden zünden die Menschen täglich überall auf der Welt Kerzen an. Sie spenden Licht und tauchen einen Raum in eine warme Atmosphäre, doch gleichzeitig erinnern sie uns an die Vergänglichkeit und unterstreichen ein Gebet oder eine Bitte. Auf den Friedhöfen brennen Kerzen auf den Gräbern, um den Verstorbenen zu gedenken und auch im Internet lassen sich kleine, virtuelle Lichter anzünden und damit bleibt ihre Erinnerung bei den Hinterbliebenen und Freunden für immer wach.

Die virtuelle Kerze brennt für immer

Das Internet vergisst nie und das wünschen sich die Menschen auch für die Erinnerung an geliebte Freunde und Familienangehörige. Zuhause auf der Kommode brennt eine Kerze nach der anderen neben dem Foto des Verstorbenen nieder und online brennt dieses Licht für immer, denn einmal eingetragen, bleibt die Erinnerung für alle Zeiten sichtbar. Viele Menschen nutzen www.kerze-anzuenden.de um ihren Lieben zu gedenken und diese moderne und doch zeitlose Art des Gedenkens ermöglicht es, einen wichtigen Schritt der Trauerarbeit zu bewältigen. Der Abschied im realen Leben wird meist durch die Bestattung vollzogen, doch oft bleiben auch im Internet viele Spuren vom Menschen zurück, die aus dem Leben gerissen wurden und mit einer virtuellen Kerze können Freunde und Familie an sie erinnern. Persönliche Zeilen unterstreichen den emotionalen Wert einer virtuellen Kerze und die Trauernden können wann immer sie wollen, zusammen oder alleine an den geliebten Menschen denken und ihn damit ehren.

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Die verschiedenen Arten der Kerzenherstellung im Überblick

In früheren Zeiten musste man mit seinen Haushaltsdingen sparsam umgehen und möglichst viele Dinge wiederverwerten. Das machte man auch mit den verbrauchten Kerzenstummeln. Diese wurden in einem Topf erwärmt, bis sie wieder flüssig waren. Dochtstücke und verbrannte Partikel wurden möglichst herausgefischt, damit die neu zu schaffende Kerze nicht zu verunreinigt war.

Dann hielt man einen neuen Docht mittig in ein Gefäß und goss das flüssige Wachs in dieses hinein. Sobald das Wachs erkaltet war, hatte man eine neue Kerze, die direkt in ihrem Gefäß benutzt werden konnte. Diese Gefäße waren zumeist aus Ton, Glas oder Steingut. Diese Technik der Kerzenherstellung – das Gießen des Wachses in eine Form, eine Technik, die immer noch verwendet wird – ist daher durchaus für den Hausgebrauch geeignet, wenn man selbst eine besondere Kerze schaffen möchte.

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